Notes of Berlin - Der Kinofilm

Trailerideen

Unser Meetup am Freitag war eines der schönsten Meetups. Vielen Dank! Vielen Dank an alle die gekommen sind. Ich möchte hiermit meine Rolle als Protukulant Eurer Geschichten einhalten und sie hier an dieser Stelle veröffentlichen, mit dem Aufruf verbunden, dass Ihr gerne weitere Trailerideen einreichen könnt. Deadline ist: 24.10.2014

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REGELN:
3 Sekunden Leben, in 15 Sekunden Film. Denkt Euch ein Bild aus, dass keinen Schnitt benötigt und in dem eine ganze Geschichte von 3 Sekunden stattfinden kann. Ausnahmen sind wie immer erlaubt. Wer 15 Sekunden Realtime ohne Schnitt erzählen kann, wird aber genauso berücksichtigt. Ziel ist ein Trailer mit einer Minute länge, ab Mitte November dann in ausgewählten Berliner Kinos. 4 x 15 Sekunden = 60 Sekunden Trailer. Hier die Ideen aus dem Filmlab. Dabei hat sich als günstig erwiesen, wenn die Zettel schnell zu lesen sind:

Gefunden+in+meinem+Haus+(weserstr.),+an+der+wohnungstür+eines+Nachbarn,+der+sich+jedes+Wochenende+sehr,+sehr+lautstark,+stundenlang+mit+seiner+Freundin+streitet.-julian Kopie

Anke: Man sieht nur die Tür im Bild. Der Streit und die berstenden Geschirrhaufen, oder Gegenstände, die an die Wand geworfen werden, bringen die Tür zum Beben. Diese Beben werden in Zeitlupe aufgezeichnet
Alex ergänzt: Eine Revolverkugel könnte am Schluss die Tür zum zerbersten bringen
Michael: Ein streitendes Paar, ca. 40 Jahre. Man sieht in Ultrazeitlupe, wie ein Teller, geworfen von Ihr, an der Wand zerbricht. Er hat eine Blumenvase genommen. Die einzelnen Blumen, das Wasser scheint in der Luft zu stehen. Ein Vorhang schwellt und ist angekokelt, durch eine umgefallene Kerze. Am Ende beschleunigt das Tempo und durch den Aufprall der Vase auf dem Boden, schlägt die Tür zu, durch die die Kamera gefilmt hat und man sieht den obigen Zettel:

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Jelena: Junggesellenabschied, sieben Jungs im gleichen Outfit, werden vom Van-Man durch die Stadtgefahren. Ein Moment, in dem so einiges passiert: Einer kotzt, der andere Schreit aus dem Fenster, zwei Tanzen, einer kokst, zwei der Freunde beginnen zu knutschen. Außen Alltag Berlin. Friedrichstr.
Anna: Van-Man sammelt die verlorenen und weg laufenen Haustiere und verarbeitet sie zu Döner. Eine lange Schlange vor seinem Van.
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Jelena: ein verlorener Bär, in einer Pfütze. Menschen taumeln nach Hause Weihnachtsmarkt am Alex. Es beginnt zu regnen. Alle stürmen nach Hause. Nur der Bär sitzt alleine in einem Spot Licht einer Laterne.
Karl: Beerdigung, Kamera ist im Grab. Der Bär wird in das Grab geworden. Die drei Brüder des toten tragen ihren eigenen Bären, Familienwahrzeichen.
GIULIA: Der Bär wird fachmännisch von einem Dieb aufgeschlitzt. Die Federn verteilen sich in Slow-Motion im Raum. Er findet einen Ehering.

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Giulia: Man sieht im Innenraum des Munds gefilmt, wie ein Mann versucht seine Prothese zu befestigen. Schließlich fällt sie ihn aus dem Mund. Er bückt sich und erreicht die Prothese nicht. Er Flucht. Der Fluch in Slow-Motion.

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Karl: Während die Spucke in Zeitlupe auf den Boden fliegt, erzählt die mitfliegende Kamera, was alles gleichzeitig durch die Fenster zu sehen ist und was alles im selben Moment im Haus passiert. Auf dem Boden trifft die Spucke direkt eine Fliege.

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Thomas: Man hört wie die Tür eines Autos zugeschlagen wird. Man sieht nur den Zettel am Baum. Der Rückwärtsgang wird eingelegt. Gas geben! Zeitlupe: Das Auto knallt in den Baum. Der Zettel fliegt hinunter.

DANKE!